Einfach blind: Österreichische Politiker erkennen nicht die Dringlichkeit des Glyphosat-Verbotes

Heimische Politiker – so scheint es –  sind fachlich entweder völlig überfordert, oder zweite Möglichkeit:

Es ist unseren Volksvertretern  die  WHO-Definition zu Glyphosat „wahrscheinlich krebserregend“ ziemlich egal, denn sonst ist es nicht zu erklären dass eine Mehrheit aus SPÖ, FPÖ und Grüne  eine Woche vor der Nationalratswahl entschieden hat,  mit einem „Nein zu Glyphosat“  in der EU zu votieren,   was SCHEINBAR gut aussieht – aber in Wahrheit nichts anderes ist, als die Verantwortung für ein rasches Verbot dieses wahrscheinlich kreuzgefährlichen Spritzmittels Glyphosat – ABZUSCHIEBEN  –  anstatt das Problem aufgrund der möglichen Gefährdung der Bevölkerung zu lösen und ein österreichweit geltendes  Verbot per Parlamentsbeschluss zu erlassen.

Schlicht – dass sie ihre eigentliche Arbeit machen – aber nein – lieber eine Scheinlösung treffen.

 

Dänemark zeigt vor – wie es geht !

Betreffend anderer potentiell gesundheitsgefährdender  Chemikalien – den chem. synth. Weichmachern – hat Dänemark vorgemacht, wie es geht.

Die dänische Regierung hat nämlich diese gesundheitlich schädlichsten Chemikalien  in ihrem Land kurzerhand gesetzlich verboten und erst gar nicht auf die Pharma-Lobby-weichgespülte  EU gewartet.

Die dänische Ministerin sagte kurzerhand, dass sie die mögliche Gesundheitsgefährdung der dänischen Bevölkerung auszuschließen hat und daher das prompte – strikte gesetzliche Verbot für Dänemark.

Ende der Durchsage !

Zwar hat eine Mehrheit der Parteien (SPÖ, FPÖ, Grüne) diese Woche entschieden, dass Österreich mit einem „Nein zu Glyphosat“ in die europäische

Entscheidungsebene geht, „gelöst ist das Problem damit aber noch lange nicht !

Was ist nämlich – wenn die anderen Länder der EU über Österreich „drüberfahren“ und  in den kommenden Wochen mehrheitlich „Ja“ zu Glyphosat sagen ? Dann MÜSSEN die Österreicher/innen weiterhin  Glyphosat über zahlreiche Lebensmittel in ihren Körper aufnehmen.

Das wären die gesundheitlich durchaus dramatischen Folgen der Verantwortungslosigkeit unserer Politiker.

Die Frage – die sich ferner stellt – lautet:

Wieso müssen wir Österreicher Portugal, Spanien, Frankreich und alle anderen EU-Länder fragen, ob wir hier in Österreich Glyphosat

im Essen haben wollen oder nicht – und:

Bis zur Entscheidung auf der „EU-Ebene“ werden die Pharma-Lobbiesten in Brüssel einen Riesenaufwand zu den Politikern betreiben, dass EU-weit ja kein Verbot von Glyphosat kommt soviel ist ganz sicher.

Mit „BIO“ gekennzeichnete Lebensmittel schützen vor Glyphosat,  denn in der gesetzlich geschützten BIO-Landwirtschaft ist der Einsatz dieses wahrscheinlich krebserregenden Spritzmittels strikt verboten !

Wir vom Umweltinstitut Natürlich Leben empfehlen diesbezüglich in den „sicheren Hafen“ der Nahrungsmittelsicherheit zu gehen, und BIO-Produkte OHNE Glyphosat zu genießen.

 

 

 

 

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