Pestizide in Nahrung – viel gefährlicher als gedacht

Traktor am Feld

Pestizide in Nahrung – viel gefährlicher als gedacht, deshalb:

Echt biologische Lebensmittel – immer wichtiger !

Die Menschheit hat im Laufe ihrer Geschichte immer wieder große Katastrophen überwunden (z.B. Pestwellen durch fehlende Kanalisation,  etc.) und daraus immer  die positiven, richtigen Konsequenzen gezogen.

Auch  eine der großen Herausforderungen der heutigen Zeit – die hohe Anzahl von Chemikalien in unseren Lebensmitteln – wird gemeistert werden, weil es die Alternative – natürlich biologische Lebensmittel in ständig steigender Auswahl – bereits gibt.

In Anbetracht der vielen sonstigen Gift-Quellen (Gifte in Kleidung, Treibstoff-Abgase, Mobilfunk, Kosmetik, etc.), die uns gesundheitlich schwer belasten können, ist die Verwendung von natürlich biologischen Lebensmitteln – unter Ausschluss von giftigen Pestiziden – umso bedeutsamer.

Menschl.Körper mit Giften

  • Die größte Reduktion an giftigen Schadstoffen garantiert der biologische Landbau, da bei Produkten mit dieser Bezeichnung am wenigsten Pestizide enthalten sind.
  • Was die Wenigsten wissen: Der Begriff „Biologische Lebensmittel“ ist gesetzlich geschützt und durch unabhängige staatlich akkreditierte Prüfstellen streng kontrolliert.
  • Gerade wenn die allgemeinen Umweltbelastungen beständig hoch sind, sollten die täglich zugeführten Lebensmittel mit möglichst wenig gesundheitsgefährdenden Schadstoffen belastet sein.

Näheres siehe unter Biologische Lebensmittel – gesetzlich geschützt und Wie Bio-Produkte kontrolliert werden.

Unterschied zwischen Biologischen und Nicht-Biologischen Lebensmitteln

Das Ergebnis einer deutschen Studie mit 58.000 Proben zeigt, dass herkömmlich erzeugte Lebensmittel um ein Vielfaches stärker mit Pestiziden belastet sind als biologische Lebensmittel.

  • Obst                                      347fache Mehrbelastung
  • Gemüse & Kartoffel            31fache Mehrbelastung
  • Getreide                               250fache Mehrbelastung
  • Sonstige LM                           4fache Mehrbelastung

Studien-Ergebnisse Bio vs Konventionell

Studien-Ergebnisse Bio vs Konventionell_Teil_2

Link zur Studie von 2015 (PDF): Pestizide in ökologisch und konventionell produzierten Lebensmitteln

Eine neue Studie des Pestizid-Experten Lars Neumeister gibt Bio-Käufern recht: Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau ist teilweise hundertfach stärker mit Pestiziden belastet, als das von Bio-Produkten.

Im Rahmen dieser Studie wurden fast 58.000 Proben ausgewertet, die Lebensmittelaufsichten in ganz Deutschland zwischen 2011 und 2013 gesammelt hatten.

Das Ergebnis: In allen 37 Produktkategorien – vom Apfel bis zur Zitrone – wiesen Bio-Lebensmittel deutlich niedrigere Rückstandsgehalte auf als die konventionellen Vergleichserzeugnisse.

Bio war bei jeder Probe weniger belastet, als konventionelles Obst und Gemüse. Und einige Fälle waren besonders krass: Bei Kiwis zum Beispiel war die Pestizidbelastung beim konventionellen Anbau 3000 Mal höher als beim Bio-Anbau. Bei Zitronen war die Belastung 130 Mal höher. Im Schnitt war Obst 347 Mal, stärker belastet, Gemüse 31 Mal mehr als bei Bioprodukten.

Quelle: Neumeister L, Pestizide in ökologisch und konventionell produzierten Lebensmitteln. Vergleich der Belastungssituation anhand gesamtdeutscher Daten der Lebensmittelüberwachung 2011-2013. Im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.
[/av_toggle] [/av_toggle_container] [/av_one_full] [av_one_full first min_height=“ vertical_alignment=’av-align-top‘ space=“ margin=’0px‘ margin_sync=’true‘ padding=’10px‘ padding_sync=’true‘ border=’10‘ border_color=’#efefef‘ radius=’0px‘ radius_sync=’true‘ background_color=“ src=“ attachment=“ attachment_size=“ background_position=’top left‘ background_repeat=’no-repeat‘] [av_textblock size=“ font_color=“ color=“] Dauergifte gefährden die Gesundheit

Giftmengen reduziert – Wohlbefinden gesteigert

Chemisch-synthetische Pestizide werden seit den 40er Jahren weltweit zunehmend eingesetzt. Daraus ergeben sich für den Menschen erhebliche Gesundheitsgefahren: z.B. durch direkten Kontakt bei ihrer Anwendung, durch Pestizid-Verwehungen von Feldern oder durch Rückstände in Nahrungsmitteln und im Trinkwasser.

Eine schleichende Vergiftung von Menschen durch Pestizid-kontaminierte Nahrungsmittel stellt fast überall eine Gefahr für chronische Erkrankungen dar.

Laut PAN-Germany (Pestizid-Aktions-Netzwerk) zählen zu den typischen Vergiftungssymptomen beim Menschen, die durch den Kontakt mit Pestiziden ausgelöst werden können und die relativ leicht als akute Pestizid-Vergiftung diagnostizierbar sind:

  • Müdigkeit,
  • Kopf- und Gliederschmerzen,
  • Empfindungsstörungen der Haut,
  • Hautausschlag,
  • Konzentrationsstörungen,
  • Schwächegefühl,
  • Kreislaufstörungen,
  • Schwindel,
  • Übelkeit und Erbrechen,
  • übermäßiges Schwitzen,
  • Sehstörungen,
  • Zittern,
  • Schreckhaftigkeit,
  • Krämpfe etc.
  • sowie in schweren Fällen Koma und Tod.

Quelle: PAN Germany: „Pestizide und Gesundheitsgefahren – Daten und Fakten“, unter: http://www.pan-germany.org/download/Vergift_DE-110612_F.pdf (abgerufen am 20.02.2016)


Die verschwiegene Wahrheit – Top-Wissenschaftler sagen aus

Derzeit existieren rund 6,5 Millionen synthetische Verbindungen an Chemikalien und unser Körper kann mit vielen davon gar nicht umgehen. Trotzdem kommen jedes Jahr über eine Million neuer Chemikalien hinzu. Der Preis für diese grenzenlose Umweltverschmutzung sind u.a. viele Krankheiten wie Krebs …


Pestizide in Lebensmitteln

Greenpeace schlägt Alarm: Unser Obst und Gemüse ist mit gesundheitsgefährdenden und nicht zugelassenen Pflanzenschutzmitteln gespritzt. Hinzu kommt, dass die staatlichen Labore nur die Hälfte der möglicherweise verwendeten Pestizide nachweisen können.

Quelle: www.hr-online.de


Obst und Gemüse meist pestizidbelastet

Obst und Gemüse ist mit Pestiziden, teils auch mit krebserregenden und hormonwirksamen Stoffen verseucht.

Quelle: Quelle = http://www.daserste.de/information/wi…


Gift im Essen Missbildungen durch Glyphosat ARD Fakt 12 11 2013

Glyphosat ist das meist genutzte Pflanzengift der Welt. Immer wieder wird es in Futtermittel nachgewiesen. Und möglicherweise ist es für Missbildungen bei Tieren verantwortlich.


Wirkung von Giftcocktails ungleich gefährlicher als einzelne Gifte

Bio-Produkte enthalten – laut der Umweltschutzorganisation Greenpeace – praktisch nie oder höchstens unbeabsichtigt Pestizide – und dann auch nur im Spurenbereich, was leider durch die Allgegenwärtigkeit dieser Gifte nicht immer vermeidbar ist.

Bei konventionell erzeugten Produkten jedoch handelt es sich in vielen Fällen um die reinsten Giftcocktails. Dort findet sich nämlich nicht nur ein Gift, sondern gleich eine ganze Kompanie der unterschiedlichsten Gifte bunt gemischt. Ihre Wechselwirkungen untereinander können die Wirkung eines einzelnen Giftes in seiner Gefährlichkeit für den Menschen bei weitem überschreiten.

Quelle: Zentrum der Gesundheit: „Pestizide: Giftcocktails in den Nahrungsmitteln


TV-Magazin „Servicezeit“ – Pestizide in Nahrung viel gefährlicher als gedacht


Gift auf unseren Feldern (SWR Sendung vom 18.11.2015)

Wie gefährlich sind Pestizide? Wie oft werden die zulässigen Höchstmengen für Pestizid-Rückstände in Nahrungsmitteln überschritten? Werden die Gesundheitsgefahren für die Verbraucher und Schädigungen der Ökosysteme systematisch heruntergespielt und verschleiert?

Zwischen 2008 und 2012 hat für Glyphosat noch ein Grenzwert von 0,1 mg/kg gegolten. Durch eine EU-Verordnung (EU 441/2012) wurde der Grenzwert auf Antrag von Monsanto auf 10 mg/kg angehoben, da es im Jahr 2011 massive Überschreitungen von Glyphosat in Linsen gab.

Behörden behaupten, dass die Anzahl der beanstandeten Proben sehr niedrig sind. Tatsächlich ändern sich jährlich in Deutschland rund 40 % aller Höchstmengen – Jahr für Jahr. Allein im Jahr 2014 wurden in Deutschland die Rückstandshöchstmengen von Pestiziden 1832 Mal angepasst!!

Eine komplett verkehrte Welt – die Anwendung bestimmt den Höchstgehalt und nicht der Verbraucherschutz bestimmt den Gehalt!!

Wie gefährlich ist das? Die erlaubten Höchstmengen werden mitunter um das 20fache angehoben. Prof. Hofmann, Toxikologe von der Universität Greifswald schreibt über die Pestizidwirkung in der Landwirtschaft und erklärt eine nicht wissenschaftlich begründete Höchstmengen-Anhebung für unverantwortlich. „Geschützt werden muss in erster Linie der Mensch, und da gibt es im Moment keine ausreichende Forschung, um irgendeine Art Sicherheit festzustellen.“ Sicher sei man erst nach vielen Jahren der Inbetriebnahme solcher Stoffe, nachdem sich keine Risiken gezeigt haben, so der Toxikologe.