Plastikflaschen – So kommen gefährliche Weichmacher ins Mineralwasser

Forscher der Universität Frankfurt wiesen nach:

Plastikflaschen wirken nur nach außen hin dicht, sind es aber nicht, denn in Wirklichkeit ist der Kunststoff porösSubstanzen werden ausgewaschen und gelangen so ins Mineralwasser und das ergibt eine östrogene Belastung des Körpers durch Weichmacher.

Weichmacher stehen im dringenden Verdacht beim Menschen:

  • Die Größe der Prostata und ein verändertes -vergrößertes Brustwachstum zu erzeugen
  • Veränderung im Auftreten Diabetes Typ I und Typ II und Fettstoffwechselstörungen hervorzurufen
  • Der Weichmacher BPA – Bisphenol A – steht im Verdacht, dick und fettleibig zu machen.

Der Umwelt-Toxikologe Martin Wagner von der Universität Frankfurt kam den Weichmachern mit kleinen Schnecken auf die Spur.  Er testete die Fruchtbarkeit der Schnecken in Mineralwasser, dass in einer Glasflasche abgefüllt war. Im Gegensatz dazu setzte er Schnecken in Mineralwasser an, das aus Plastikflaschen kam und siehe:Die Anzahl der Schneckenembryonen aus Plastikflaschen-Mineralwasser waren doppelt so hoch als Schnecken-Embryonen aus Glasflaschen, deren Population normal ausfiel.

Zwar wurde in Österreich Bisphenol A in Babytrinkflaschen und in Verpackungen für Kleinkindernahrung verboten, doch für Erwachsene ist dieser gefährliche Stoffmit der Obergrenze mit 0,05 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht immer noch erlaubt. Zudem gibt es Plastikrezepturen, deren Zusammensetzung  mit

dem Hinweis auf „Patentgeheimnis“ von Plastikherstellern nicht bekanntgegeben werden, was es gar nicht geben dürfte, wenn es um Direktkontaktmaterialien mit Lebensmittel geht.Wo ist da der Gesetzgeber,  der die Staatsbürger schützt ?

Das Umweltinstitut Natürlich Leben verlangt, dass kein Plastikgemisch gesetzlich zugelassen und auf den Markt gebracht werden darf, wenn die  Zusammensetzung des jeweiligen Plastik dem Gesundheitsministerium von Plastikerzeugern nicht bekanntgegeben wird. Warum der Staat und die EU dies trotzdem erlaubt, ist nicht nachvollziehbar, zumal gesundheitliche Risiken bestehen und es kann daher letztlich nicht akzeptiert werden.

Allein deshalb hat das Umweltinstitut Natürlich Leben schon vor Wochen die Unterschriften-Kampagne „Schluss mit der gefährlichen Plastikflut“ ins Leben gerufen. Schließen Sie sich an – einige Tausend Menschen haben bereits auf der Webseitedes Umweltinstitutes unterzeichnet: „WWW.umweltinstitut-natuerlich-leben.org

Die Gesamtanzahl der Unterschriften wird dem Gesundheitsministerium übergeben und je mehr unterzeichnen umso mehr Druck auf Abschaffung gefährlicher Weichmacher in Plastik kann erzeugt werden. Bis dahin trinken Sie lieber Mineralwasser aus Glasflaschen. Es gibt bei dieser Verpackungsartkeine gefährlichen Weichmacher.

Quellen: MEX-Das Marktmagazin – hr  / veröffentlicht am 12.0.2010

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