Plastikverpackte Lebensmittel und Plastikflaschen im Regal stehen lassen und so wie Oma einkaufen

Prof. Michael Braungard – Umweltchemiker sagt unter Anderem: „Plastikverpackungen sind nur einseitig verbessert worden in Bezug auf Kosten, Verwendbarkeit aber nicht in Bezug auf Gesundheit und Umwelt.“Und der Umweltchemiker weiter:

In Plastikverpackungen sind ganz viele giftige Additive (Zusätze)  wie z.B. Weichmacher, Zähigkeitsverbesserer, Gleitmittel und viele Hilfsstoffe

Früher kauften die Menschen Rohstoffe anstatt Fertiglebensmittel ein, also: Kartoffel, Gemüse, Obst in roher Form etc., so wie am Feld oder am Baum gewachsen.   Alternativen zum Plastik sind gefragt, und da bietet sich die Verhaltensweise von Oma an – nur die Rohstoffe zu kaufen und selber zu kochen.

BIO – gekennzeichnete Lebensmittel  und Unverpackt  – Damit viele gesundheitsgefährdende Chemie-Cocktails erst gar nicht ins Blut gelangen.  Ein Beispiel: Der Dickmacher Bisphenol A

Professor Frederik von Saal formulierte es so:  Der hormonverändernde Weichmacher Bisphenol A  in Plastik ist ein Dickmacher. Prof. Saal : „BPA macht Dich dick“ – und dieser Stoff ist in vielen Plastikverpackungen enthalten und kann wie das Wasser aus einem Schwamm – aus dem Plastik in den Inhalt des Getränkes bzw. Lebensmittels übergehen. Mehr noch, diese Chemikalie kann

  • Veränderungen im Gehirn verursachen
  • Die Aggressivität steigern
  • zur Hyperaktivität führen
  • und die Fähigkeit schmälern, Probleme zu lösen   (Quelle: ZDF – veröffentlicht am 27.2.2013 „Eingeschweißt und abgepackt“ – Prof.  Dr.Frederik von Saal

Ferner stehen Weichmacher und Phtalate im dringenden Verdacht beim Menschen:

  • Die Grösse der Prostata sowie
  • verändertes Brustwachstum zu erzeugen
  • Veränderung im Auftreten Diabetes Typ I und Typ II und Fettstoffwechselstörungen hervorzurufen. (Quelle:  Prof. Schönfelder in „Östrogene – Hormone – Weichmacher in Mineralwasser – Plastikflaschen“- MEX- Hessen-Funk (hr) veröffentlicht am 3.3.2012

Alternative Verpackungsformen wie Glas, Papiersäcke und Einkaufsnetze sowie lose Ware sind unsere Zukunft.

Das Umweltinstitut Natürlich Leben rät ganz einfach: Lassen Sie – sooft es nur möglich ist – plastikverpackte Lebensmittel im Regal stehen !

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar